Stellungnahme des Klosters Neresheim zur Sache Jaumann

 

Am 21.11.2016 hat das Landgericht Augsburg sehr deutlich klargestellt, dass die gegenüber dem Kloster Neresheim erhobenen Vorwürfe, es habe die Auskunft über den Nachlass verweigert, nicht berechtigt sind. Ein Fehlverhalten des Klosters wie auch des Altabts Stoffels OSB sei nicht gegeben. Das Gericht gab ferner zu verstehen, dass es in einem Urteil in absoluter Übereinstimmung mit der vom Kloster getätigten Auslegung der verschiedenen Testamente von Frau Margarete Jaumann höchstwahrscheinlich zu dem Ergebnis kommen würde, dass ein Geldvermächtnis über 5.000 € nur einer Großnichte zusteht, den anderen sechs Verwandten jedoch nicht mehr. Wenn überhaupt hätte also nur eine von sieben Klägern das Vermächtnis erhalten. Das Kloster Neresheim hat sich gleichwohl großzügig erwiesen, indem es seinen Beitrag dazu leistet, dass jeder der Kläger 2.500 € erhält. Es wird hierzu auf einen Teil seines eigenen Anspruches an dem Nachlass verzichten.

 

Kloster Neresheim, 23.11.2016,
Pater Albert Knebel OSB,
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